7 einfache, nachhaltige Alternativen für die Baby-Ausstattung und das Wochenbett

Öko, grün und mit vollem Herzen für die Umwelt – dass ist längst kein Randthema mehr. Immer mehr (werdende) Eltern wollen nur das beste für ihr Kind und dass ihr Kind auf einem sauberen Planeten aufwachsen kann. Dafür können wir Eltern einiges tun. Das fängt schon bei Kleinigkeiten an. Einwegprodukte zu vermeiden und sie durch Mehrwegprodukte zu ersetzen zum Beispiel. Wenn sie dann noch nachhaltig und unter fairen Bedingungen produziert wurden umso besser.

Genau deshalb haben wir 7 nachhaltige Produkte für dein Baby & dich zusammengestellt:

1. Waschlappen statt Feuchttücher

Feuchttücher verursachen nicht nur viel Müll, sie haben auch oft Inhaltsstoffe, die zarte Babyhaut reizen können. Eine tolle Alternative sind Waschlappen. Am liebsten natürlich aus Bio-Baumwolle oder mit Bambusanteil. Sie sind flauschig, saugen viel auf, sind vielseitig einsetzbar und mit einem Wetbag und einer Flasche Wasser auch für unterwegs geeeignet.

Tipp: Stell dir eine Thermoskanne mit warmen Wasser an den Wickelplatz und dein Mäuschen hat es immer schön angenehm warm beim Windeln wechseln.

2. Wetbags statt Plastik-Tüten

Gerade bei Kindergartenkindern sind sie sehr beliebt: Plastik-Mülltüten für dreckige Wäsche. Doch dafür gibt es eine ganz einfache und wahnsinnig süße Alternative: Wetbags. Sie sind atmungsaktiv, aber geruchsundurchlässig und lassen sich leicht abwischen. Es gibt sie als ganz kleine Variante (auch ideal für Stoffbinden und Stofftampons) bis sehr große Variante (wo locker 2-3 Outfits hineinpassen). Gerade für unterwegs sind sie ideal. Da kann das benutzte Spucktuch, die benutzte (Stoff-)Windel oder der dreckige Body hinein. Für alle Stoffwindel-Kinder sind sie sowieso unerlässlich.

3. Stoffwindeln statt Wegwerfwindeln

Windeln machen einen Großteil des Müllverbrauchs von Babys und Kleinkindern aus. Obendrein sind sie aus einem saugenden Material hergestellt, dass dazu neigt Babypopos zu reizen. Eine schöne Alternative sind Stoffwindeln. Sie sind gar nicht mehr aufwendig wie noch in unserer Kindheit, aus atmungsaktiven Stoffen und für jeden Bedarf ist etwas dabei. Aus Wolle, als komplettes Höschen oder wäschesparend mit Einlage als 2-in-1-System. Und süß anzusehen sind sie oben drein.

Eine große Auswahl an Stoffwindeln findest du bei uns im Berliner Laden und im Onlineshop. Als erste Orientierung kannst du dir gerne unseren Stoffwindelratgeber mit allen Systemen und vielen Tipps kostenlos herunterladen. Für alle Berliner bieten wir jeden Mittwoch von 13:00-14:00 Uhr im Laden den Kurs „Stoffwindelschule“ an. Dabei lernst du alle Systeme kennen und kannst unsere Stoffwindelexperten mit all deinen Fragen löchern.

4. Trainerhöschen statt Wegwerfwindeln

Für große Kinder, die hauptsächlich nachts noch Windeln benötigen, sind Trainerhöschen eine schöne, nachhaltige und angenehme Alternative. Die Höschen sehen aus und fühlen sich wie Unterhosen an – aber sie sind viel saugstärker. Somit können auch Tropfen ins Höschen gehen, ohne dass gleich das ganze Bett oder die Hose nass wird.

5. Abhalten mit einem Windelfrei-Töpfchen

Zugegeben, es klingt erstmal nach sehr viel Hokus Pokus, aber es funktioniert. Babys können sich auf einem kleinen Töpfchen oder über dem Waschbecken entleeren. Dazu kannst du darauf achten, wann dein Mäuschen dir mit seiner Gestik und Mimik signalisiert, dass es sich entleeren möchte. Und dann schnell die Kleidung aus und das Mäuschen mit angewinkelten Knien (Beine Richtung Bauch ziehen) übers Waschbecken oder Töpfchen halten.

Wem das zu viel im ganzen Babytrubel ist, kann sein Mäuschen beim Windelwelchseln in der Hockstellung über ein Töpfchen halten. Ihr werdet sehen wie oft Babys noch ihre Blase und ihren Darm entleeren wollen.

Das beste dabei? Das Abhalten produziert keinen Müll, dein Mäuschen fühlt sich mit leerer Blase wohl und die Wahrscheinlichkeit, dass es früher trocken wird erhöht sich auch noch. Dabei heißt Abhalten und windelfrei hier nicht, dass dein Baby gar keine Windel mehr tragen muss. Es kann als Ergänzung angesehen werden.

Noch mehr Infos zum Thema findest du beim Windelfrei-Kurs in unserem Laden.

6. Stilleinlagen aus Stoff statt Einmal-Stilleinlagen

Wenn der Milcheinschuss kommt, haben viele Frauen ein ganz neues Problem: Es ist viel Nahrung da, damit das Mäuschen fleißig wachsen kann. Allerdings hinterlässt diese Milchproduktion gerne feuchte Stellen auf Shirts und Kleidern. Stilleinlagen saugen die überschüssige Milch auf und sind angenehm zu tragen bei schmerzenden Brustwarzen. Wer in kuschelige Stilleinlagen aus Bio-Baumwolle oder Bambus investiert tut nicht nur der Umwelt, sondern auch seinem Körper etwas gutes.

Die Einlagen sind angenehm zu tragen und lassen sich leicht in Still-BHs einlegen.

7. Stoffbinden statt Wegwerfbinden – vor allem gegen Ende im Wochenbett

Jede Schwangere hat von dem Tipp gehört: Besorg dir extra große, saugstarke Binden für den Wochenfluss im Wochenbett. Im Krankenhaus gibt es oft noch schöne Netzschlüppis oben drauf. Eine schöne Alternative, die du auch nach dem Wochenbett nutzen kannst, sind Stoffbinden. Es gibt sie in verschiedenen Größen und gerade wenn zum Ende hin der Wochenfluss weniger wird, sind sie eine tolle Alternative zu den vielen, vielen Wegwerfbinden, die du nutzen wirst.

Habt ihr noch Tipps und alternative Produkte, die eure Babyausstattung und die Zeit im Wochenbett nachhaltiger machen?

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