Pannolini Lavabili – Workshop in italiano

Pannolini Lavabili – Workshop in italiano

In un’ora e mezza, la consulente per i pannolini lavabili Micol, vi introdurrà nel magnifico mondo di ciripà, all in one e così via.

Durante il workshop risponderemo a queste domande e a molte altre:
Perché usare i pannolini lavabili?
Che tipi di pannolini lavabili esistono?
Come li lavo?
E come li conservo?
Che accessori sono necessari?
Come si può spannolinare?

Sabato 8 aprile, dalle 11 alle 12:30 presso la sala corsi di Hug&Grow, Kirchstr. 20, 10557 Berlino (S-Bellevue)

Iscrizione obbligatoria via mail a kurse@hug-and-grow.de oppure micol.devescovi@gmail.com, altrimenti direttamente presso Hug&Grow.

Il workshop ha un costo di 15 € per persona singola, 20 € per coppie ed è aperto per genitori, futuri genitori, nonni, tate, ostetriche, pediatri e operatori nel settore famiglia.

Tesbericht Totsbots Easyfit Star (V5)

Gesamtansicht - vorne
Auf den ersten Blick
kommt die neueste Version der All-in-one Windel von Totsbots daher wie ihre Vorgängermodelle: Breite, flache Klettverschlüsse, zwei Druckknopfreihen zur Größenregulierung und ein fröhliches Design. Beim genaueren hinschauen offenbaren sich aber eine paar durchaus sinnvolle Neuerungen, die vor allem Saugkraft und Auslaufschutz verbessern. Beides Punkte, die bei den vorherigen Easyfit Versionen oft Anlass zu Kritik gaben.

Das Material der neuesten Easyfit Version besteht nun aus der bewährten Beinbündchen im Vergleich zur vorherigen VersionZusammensetzung, die auch bei Höschenwindel Totsbots, der Bamboozle, hervorragende Saugergebnisse erzielt. Eine Mischung aus Bambusviskose, Polyester und Polypropylen bringen jetzt auch bei der Easyfit so gute Saugergebnisse, dass auch längere Wickelintervalle kein Problem darstellen. Woran All-in-ones in der Regel scheitern, schafft die Easyfit in der 5. Version nun relativ mühelos: Eine ganze Nacht ohne auszulaufen. Durch den großzügigen Schnitt und die integrierte Tasche ist bei Bedarf auch prima eine Zusatzeinlage intergrierbar, sodass sie auch für größere Kinder durchaus nachttauglich sein könnte, auf jeden Fall aber einen längeren Wickelnintervall, wenn Sitz am Babyman unterwegs ist und sich keine Wechselmöglichkeit findet, stand hält.

ist im Großen und Ganzen die altbewährte Totsbots Passform. Im Schritt eher breit, insgesamt recht großzügig, sodass auch große und kräftige Babys gut hinein passen, durch die dreifache Verstellbarkeit der Leibhöhe aber auch für kleinerer Babys bereits gut tragbar. Für ein relativ kleines Neugeborenes kann die Passform anfangs aber durchaus etwas großzügig sein.

Eine zweite Neuerung, neben der Materialzusammensetzung des Saugkerns, sind die veränderten Beinabschlüsse. Die Am Baby - Klettverschlüsse am Bauchwasserabweisende Außenschicht aus Polyutheran ist nicht mehr durch eine Doppelnaht mit dem innenliegenden Saugmaterial verbunden. Die bisherige Sollbruchstelle in puncto Auslaufen ist somit behoben. Das zeigt sich im Praxistest auch sofort: Keine austretende Feuchtigkeit mehr an den Beinbündchen. Wichtig ist nur, gut darauf zu achten, dass das innenliegende Saugmaterial an den Beinabschlüssen nicht heraus schaut, sondern vollständig vom Außenmaterial bedeckt wird. So läuft an den Beinbündchen bestimmt nichts mehr aus.

Die sehr breiten, flächigen Klettverschlüsse haften gut und sind trotzdem leicht zu öffnen. Detail KlettverschlussEtwas achtsam muss man bei kräftigeren Babys sein, da die Klettverschlüsse recht dicht am Windelrand angesetzt sind und so auch mal in den Babybauch einschneiden können. Setzt man beim Verschließen die Kletts einfach etwas tiefer an, ist dieses Manko aber auch gut zu umgehen.

Insgesamt passt sich die neueste Version der Easyfit sehr schön ans Baby an. Die Beinabschlüsse sitzen gut und dicht am Kind, ohne einzuschnüren, der Klettverschluss ermöglicht am Bauch eine sehr individuelle Anpassung und die Windel trägt trotz guter Saugkraft und nicht ganz dünnen Innenmaterial nicht übermäßig auf, sodass sich auch Bodys Windelpakte von hintennoch gut darüber schließen lassen.

Das Fazit: Die Handhabung der neuen Easyfit ist, wie bei allen All-in-one Windel leicht und intuitiv. Der lange Saugkern lässt sich, wie bei den Vorgängerversionen, gut in der eingearbeiteten großzügigen Tasche verstauen und muss vor dem Waschen auch nicht heraus genommen werden, sondern fällt in der Maschine von selber heraus und wird so gut gereinigt. Druckknöpfe zur Größeneinstellung und die Klettverschlüsse zum Verschließen lassen sich leicht bedienen und halten trotzdem gut. Die Saugkraft ist im Vergleich zu vergangenen Modellen und auch insgesamt zu vielen All-in-one Windeln außergewöhnlich gut. Auch in Bezug auf den Auslaufschutz kann die Easyfit V5 dank der neuen Beinabschlüsse punkten.

Die gesamte Haptik der Windel ist angenehm, die Passform ist gut und sehr variabel. Ein kleines Manko bilden bei kräftigen Babys nach wie vor die dicht am Bauch am des Baby platzierten Klettverschlüsse (das Baby auf den Fotos trägt übrigens Kleidergröße 74 und wiegt 10kg).

Insgesamt eine tolle und sehr empfehlenswerte All-in-one Windel mit hoher Saugkraft, guter Passform und leichter Handhabung!

Kaufen könnt Ihr die neue Easyfit Star hier: https://www.hug-and-grow.de/stoffwindeln/all-in-one-und-pockets/totsbots-easyfit

Buchrezension „Pipi.Kacka. Gut gewickelt – ruckzuck windelfrei“

„Was wir bis dahin meist nicht mal im Kreise unserer Lieben besprochen haben, wird plötzlich zum alles bestimmenden Thema: Wie dürfen Babys Ausscheidungen aussehen? Wie riechen? Wie oft ist zu oft? Wie selten zu selten? Windeln wegwerfen oder waschen? Wie lange darf oder soll das Wickeln überhaupt gehen? Kann man beim Töpfchentraining etwas falsch machen? Und darf man das überhaupt noch, das mit dem Töpfchentraining? Fragen über Fragen…“

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Und Tatje Bartig-Prang, Kulturwissenschaftlerin und Autorin des Buches „Pipi.Kacka. Gut gewickelt – ruckzuck windelfrei“ gibt locker und völlig undogmatisch Antworten und Lösungsvorschläge zum Windeldilemma an die Elternhand. Von Kindspech über Still- und Beikoststuhl, von Windelsystemen bis Töpfchentraining, von Sauber und Trocken werden bis windelfrei, das Buch gibt einen Überblick über das Babythema schlechthin: Pipi und Kacka eben.

Pipi.Kacka. holt die Eltern da ab wo sie stehen: Wie fing das eigentlich an mit den Wegwerfwindeln? Wie kommt es, dass viele unserer Großmütter oder vielleicht noch unsere eigenen Eltern mit Stoffwindeln wickelten und diese dann plötzlich fast komplett vom Markt und aus den Elternköpfen verschwanden? Und wie kann es sein, das 90 % der Babys weltweit fast gänzlich ohne Windeln auskommen? Wer profitiert davon, wenn Kinder möglichst lange in die Windel defäkieren und urinieren, oder (Entschuldigung!) Kacken und Pickeln? Aber: Geht’s vielleicht auch anders?

Außerdem: Wie soll er aussehen, der Babystuhl? Wie riechen? Welche Konsistenz istProduktfotos-22 richtig? Frau Bartig-Prang schafft es bei diesem delikaten Thema einen humorvollen Stuhlkreis mit einer K.A.C.K. – Formel aufzumachen, der einem beim Lesen schon Lachfalten macht.

Auch bietet das Buch einen schönen Überblick über alle gängigen Stoffwindelsysteme: Der Leser bekommt praktische Tipps zur Menge der benötigten Windeln, zu verschiedenen Materialien, zum Waschen und zum Alltag mit Stoffwindeln geboten. Stoffwindeln müssen nicht kompliziert sein: sie sind sogar ziemlich einfach, schonen den zarten Babypo und den Geldbeutel, machen Spaß, sind schön und bunt, nachhaltig und ökologisch – eine echte Alternative zur Wegwerfwindel!

stoffwindelworkshop sc+aUnd wie bekommt man dann nach einer angemessenen Anzahl von Jahren die Windel, ob Stoff oder Plastik, vom Kinderpo? Und wie lange ist angemessen? Trocken und Sauber werden, das große Thema des dritten Lebensjahres (meistens zumindest) wird schnell zum Streitthema, auch was die Definition angeht. Eltern stellen sich, egal welche Definition sie als zutreffend empfinden, jedoch trotz allem die Frage, wann es höchste Zeit ist um Trocken und Sauber zu werden? Die Autorin zieht hier Experten zu Rate: Die Ärztin, Windefrei-Mama und Bloggerin Christina Baris argumentiert: „Es ist ein medizinisches Ammenmärchen, dass Blase und Darm quasi wie eine Blackbox im Unterleib der Babys sitzen. Unsere Kleinsten kommen kompetent auf die Welt; sie spüren und fühlen ihre Körpervorgänge. Auch können sie sich von Anfang an mitteilen – wir müssen nur genau hinhören und sie beim Sauberbleiben begleiten!“. Das Fazit zur physiologischen Töpfchenreife lautet: Es gibt sie so gar nicht! Wir als Eltern können unserem Baby also von Geburt an helfen, sauber und trocken zu bleiben. Ab dem ersten Lebensjahr ist ein Baby meist selbst in der Lage sich zu einem Ort zu bewegen und sich dort zu entleeren. In anderen Kulturen ist das das Signal zur „Töpfchenreife“.

Abschließend geht es um das schon häufig angeschnittene Thema „elimination communication“ oder die nicht ganz so passende deutsche Übersetzung „windelfrei“, oder eben auch nicht. „Windelfrei heißt nämlich gar nicht so, weil man keine Windeln benutzen darf – windelfrei heißt so, weil man keine Windeln benutzen muss.“. Viele Kinder, die Windelfrei aufwachsen tragen ein sogenanntes Back-up, meist eine Stoffwindel.

Stoffwindel-Geschichte

Quelle: flickr.com @bmkinz

Ausscheidungskommunikation, das große Zauberwort, ist eigentlich etwas, das viele Eltern schon machen: Die meisten merken, meist am Gesicht oder an den Geräuschen des Kindes, das da gerade was in die Windel gegangen ist, Windelfrei setzt nur einen Schritt dazwischen: Pipi und Kacka geht nicht in die Windel, sondern (im Idealfall) in ein Waschbecken, die Toilette, in ein Töpfchen oder an einen Baum.

Doch wie geht das mit dem Abhalten in der Praxis, welche Hilfsmittel sind sinnvoll und wie sieht er überhaupt aus der windelfreie Tag, wie die ersten windelfreien Monate, das windelfreie erste Jahr? Auf all das gibt „Pipi.Kacka.“ Antworten und ermutigt auch bei Unfällen gelassen zu bleiben und sich nicht zu stressen lassen, denn: „Windelfrei ist keine Prüfung!“

Was wir besonders mögen an diesem Buch: Es ist ein Allrounder. Tragen, Stillen nach Bedarf und das Familienbett finden genauso Platz, wie Stoffwindeln und Trocken beziehungsweise Sauber werden. Tatje Bartig-Prang schafft es durch viel Witz und Humor und ihre leichte und lockere Sprache den großen Bogen der bedürfnisorientierten Elternschaft aufzumachen und holt „windelfrei“ aus der super-alternativen-völlig-abgefahrenen-unmöglich Elternecke und macht das Thema so hoffentlich für noch viel mehr Eltern und ihre Babys zugänglich. Absolute Leseempfehlungen für ALLE Eltern!

Die Geschichte der Stoffwindel

Kann sich eigentlich noch jemand an die Zeit vor Pampers & Co erinnern? Wenn wir Großmutter fragen, kriegen wir noch einen kleinen Eindruck von der Wickeltechnik vor der Plastikvariante. Doch Tatsache ist: Vor dem Jahr 1961 kannte keiner Pampers & Co, in Deutschland sogar nicht vor 1973 – die Stoffwindel war an der Tagesordnung. Erst Mitte des vergangenen Jahrhunderts wurde die Einwegwindel erfunden, der Trend kam aus Amerika. Bis dahin zierten die Popos der Babys verschiedene Stoffwindelvarianten. In manchen Ländern werden die Stoffwindeln noch heute aus Überzeugung benutzt! Doch die Stoffwindeln selbst sind nicht alt. Vor ihnen wurde improvisiert.

Stoffwindeln waschen

Quelle: flickr.com, @ moohaha

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